Ist man einmal dort gewesen, dann war es das. Man ist geprägt fürs Leben. Denn egal in welche Region Europas man fährt. Nirgendwo wird man diese Anzahl an Traumständen in dieser komprimierten Form und schneller Erreichbarkeit wiederfinden. Man wird immer wieder ins Vergleichen kommen und erkennen, dass Sardiniens Strände die schönsten sind …
Gerade für die Art des Reisens, wie wir es unternehmen, gibt es wenige Alternativen in Europa. Den bunten Mix aus Offroad-Touren fahren, autarkes Camperleben, endlosen Traumstränden, Bergwandern, Kultur und Kulinarik, lieben wir. Und deshalb zieht es uns immer wieder dorthin.
Diesmal habe ich den Bericht mit kleinen Videos im 9:16 Handyformat unterstützt. Diese dauern 60 – 90 Sekunden. Sie zeigen die wichtigsten Stationen der Reise in bewegten Bildern.
Wie immer der Hinweis, dass es sich bei dem Bericht um keinen Reiseführer handelt, sondern um meine Eindrücke unserer Reise, mit Tipps und Hinweisen von Orten, die uns gut gefallen haben.
Sardinien ist nicht Italien.
Sardinien ist Sardinien.
Anreise
Die Anreise zum Hafen nach Livorno lassen wir langsam angehen und machen unseren ersten Stopp in der Schweiz. Ziel ist der kleine Ort Stechelberg, unweit von Lauterbrunnen.
Camping Rütti, Schweiz
Den Campingplatz Rütti sollte man reservieren. Denn die Menschenmassen, die ins Tal wollen sind, unglaublich. Wir haben Glück. Es ist noch ein Platz frei. Der Campingplatz ist eine Top-Ausgangslage, um die wahnsinnige Bergwelt mit ihren vielen Möglichkeiten zu erkunden. Allein hier, hätte man Programm für viele Urlaubstage. Der Platz liegt in einer Sackgasse mit herrlichem Blick in die Schweizer Bergwelt.





Der Campingplatz ist eigentlich eine Wiese an einem Wildbach. Die 2! Toiletten sind sehr rudimentär, im Stil der 50er Jahre, aber sauber. Und es gibt ganze 2 modernisierte Duschen! Für so viele Campinggäste etwas sparsam. Von hier aus sind es ca. 6 km zu Fuß nach Lauterbrunnen oder für Fußkranke fährt alle 30 Minuten ein Bus. Abfahrt des Busses ist direkt vor dem Campingplatz. Auffällig sind die vielen indischen Touristen.
Die Erklärung ist einfach: Es gibt bekannte Bollywood-Filme, die in der Schweizer Bergwelt spielen. Die Touristen sind nun auf der Suche nach den Originalschauplätzen der Filme. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in den Bergen junge Frauen in bunten Kleidern und Sandalen sehen. Sie wollen Szenen aus ihren Lieblingsfilmen nachstellen. Und Content für Instagram generieren.
Lauterbrunnen
Lauterbrunnen ist ein kleiner Ort, der stark vom Tourismus geprägt ist. Das liegt einfach an der traumhaften Lage mit dem Staubachwasserfall der für eine atemberaubende Kulisse sorgt.



Den Weg ganz hoch zum Wasserfall kann man sich meiner Meinung nach sparen. Er endet abrupt kurz vorm Wasserfall und man sieht ihn von dort aus überhaupt nicht. Von unten sieht er einfach am schönsten aus.


Trümmelbachfälle
Auf jeden Fall sollte man die Trümmelbachfälle mitnehmen. Der Bus, der uns vom Campingplatz nach Lauterbrunnen befördert, hält auch bei den Wasserfällen. Mit einer kuriosen Bergbahn wird man durch einen Tunnel nach oben befördert und erkundet durch ein Höhlenlabyrinth den Wasserfall, der in die Tiefe rauscht.






An Freistehen braucht man hier im Tal keinen Gedanken zu verschwenden. Man wird keine freie Stelle ohne Verbotsschild finden. Und wo ein Schnitzel Wiener Art 31 Euro kostet, möchte ich nicht wissen, was hier die Strafe fürs Wildcampen kostet.

Und wenn wir noch einmal in der Nähe sind, werden wir auch Grindelwald besuchen. Aber die Zeit läuft uns davon und wir wollen keinen Stress aufkommen lassen. Die Fähre ab Livorno haben wir fix gebucht!
Wir nehmen nicht den schnellsten, sondern den schönsten Weg zum Gotthardpass. Den Grimselpass. Eine wunderschöne Passstraße durch eine herrliche Bergwelt.


Nach 600 km erreichen wir am Abend den Campingplatz Lago le Tamerici. Hier sollte man sich eine Pizza nicht entgehen lassen. Mit Wein, Kaffee und Crème brûlée zu Preisen, für die man in der Schweiz wahrscheinlich nicht einmal zwei Vorspeisen bekommt. In 20 Minuten erreicht man den Hafen von Livorno. An Campingplatz ist man es gewohnt, dass einige Gäste schon morgens um 6 Uhr den Platz verlassen, um auf die Fähre nach Sardinien oder Korsika zu kommen.




Die Überfahrt mit Moby Fantasy
Wir dürfen mit der nigelnagelneuen Moby Fantasy fahren. Sie ist erst seit kurzer Zeit in Betrieb und gehört zu den größten Passagierfährschiffen der Welt. Alles ist hell und modern gestaltet. Nichts muffelt und es ist richtig sauber an Bord. Man hat jetzt Platz zwischen den Fahrzeugen und sogar die Einweiser sind freundlich. Ein starker Kontrast zum letzten Jahr. Siehe den Bericht Beachhopping auf Sardinien.

Die MOBY Fantasy ist das neueste Mitglied der Moby-Familie und eine der größten und umweltfreundlichsten Fähren der Welt.
Sie zeichnet sich durch eine hohe Transportkapazität aus, die es ermöglicht, etwa 3000 Passagiere zu befördern und etwa 1300 Autos an Bord zu nehmen, sowie durch ihre technischen Merkmale, die es ermöglichen, Treibstoff zu sparen und damit die Umweltbelastung zu verringern.
Sie ist mit etwa 441 Kabinen ausgestattet.
Quelle: Mobyline



Camping Ermosa / Posada
Wir wollen die Insel im Uhrzeigersinn befahren. Das Schlussziel soll dann wieder die kleine, vorgelagerte Insel La Maddalena ganz im Norden sein. Aber erst mal geht es Richtung Süden.In kurzer Distanz zum Ankunftshafen Olbia, befindet sich der Campingplatz Ermosa in Posada.

Vom Campingplatz sind es nur wenige Meter zu dem schönen Strand. Aufgrund der dringenden renovierungsbedürftigen Sanitärräume, kann man den Platz leider nicht mehr empfehlen. Obwohl er von den eigentlichen Gegebenheiten sehr schön ist, wenn man es ruhig mag und keinen Pool und Animation benötigt.

Fußläufig erreicht man in ca. 2-3Km das Restaurant Marco & Catarina. Unschön an der Straße gelegen, ist es trotzdem ein echter Geheimtipp. Die Spaghetti Scoglio und die Crema Catalana sind der Hammer. Wir machen nur deswegen hier jedes Mal Station.


Dann ereilt uns am Nachmittag ein heftiges Unwetter. Als Regenschauer angekündigt mutiert das Ganze zum Sturm und entwurzelt 3 Bäume in unserer Nähe. Glück gehabt. Es wurde nichts beschädigt und niemand verletzt. Heftig, so etwas mal live mitzuerleben. Die neue Kabine hat den ersten Sturmtest anstandslos überstanden.




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Osalla Beach Garden
Weiter geht’s zum Spiaggia Su Barone, ein großes Naturschutzgebiet. Man kann gegen Eintritt bis zum Strand fahren. Bedauerlicherweise ist dieser mittlerweile für Camper gesperrt. Wir müssen ums Eck fahren und stehen schön ruhig am Stellplatz Osalla Beach Garden. (Google Maps). Von dort können wir zu Fuß über eine Hängebrücke zum Pinienstrand. Zum Stellplatz gehört eine schöne kleine Bar mit Restauration.

Offroad Tour Goruppo Schlucht
Weiter geht es Richtung Süden in die Berge. Am Stellplatz „Gorropu-Camper Sosta Silana“ machen wir Mittagspause. Ein wunderschöner Aussichtspunkt und Ausgangspunkt für Wanderungen, an dem man auch gegen Entgelt übernachten kann. Der Platz ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Schon von weitem sieht man die Wohnmobile und Busse. Aber die Vans kommen nicht überall hin. Der Pickup schon. Und so finden wir noch ein einsames Plätzchen am Berg.

Unterwegs passieren wir die Goruppo – Schlucht, die wir vor Jahren schon einmal durchwandert haben.

Die Gola Gorropu (sardisch auch Gorropu, italienisch Gola di Gorropu) ist eine Schlucht im Supramonte-Gebirge der Insel Sardinien in den Gemeinden Urzulei und Orgosolo in der Provinz Nuoro. Mit bis zu 500 Meter hohen Wänden ist sie eine der tiefsten Schluchten Europas. Die Kalkgesteinausformung der Schlucht wurde von den Wassermengen des Flusses Riu Fiumineddu geprägt.
Quelle Wikipedia
Der Eingang der Schlucht liegt ca. 18 km südlich von Dorgali und ist auf einem kurvenreichen Fahrweg zu erreichen, der von der SS 125 abzweigt und in den Talgrund der Valle di Oddeone hinabführt. Mit dem Auto lassen sich gute 11 km überwinden, die restlichen 7 km muss man zu Fuß in ca. 1,5 Stunden dem Lauf des Riu Flumineddu entlang folgen. Der Weg ist abwechslungsreich und führt teilweise durch Wälder, die eine angenehme Abkühlung bei sengender Hitze bieten.
Sie ist aber nur bis zu einem bestimmten Punkt begehbar, weiter geht es nur für Kletterprofis. Jetzt wollen wir den Endpunkt mit dem Pickup Camper erreichen bzw. erwandern. Es gibt dort ein Wasserbecken, das in einer Halbhöhle geschützt ist und nennt sich Pischina Urtaddala. Im Winterhalbjahr sogar mit einem idyllischen Wasserfall.

Über eine Schotterpiste schlängeln wir uns dem Ziel entgegen. Immer weiter bergauf durch ein wunderschönes Tal.


Die Bäume des Urwaldes hängen bis zu 2 Meter tief. Mein Pickup Camper ist aber knapp 3 Meter hoch. Und so schlängeln wir uns zwischen den Bäumen hindurch und so mancher Ast hinterlässt seine Spuren. Jetzt muss der Militärlack meiner Wohnkabine zeigen, was er kann. Die Seitz Kunststofffenster müssen wohl demnächst poliert werden… Nach 10 km ist Schluss und es geht nur noch zu Fuß weiter.




Teilweise geht es jetzt recht steil bergab, aber der Anblick der Natur entschädigt für die Strapazen. Wir befinden uns jetzt in einem Seitental der Rückseite der Goruppo Schlucht, wo man sonst nur mit Seil und Haken von der anderen Seite hinkommt.
Nach kurzer Strecke haben wir das natürliche Wasserbecken erreicht. Wunderschön, aber wie vermutet, macht der Wasserfall Sommerpause.


In der Nähe gibt es noch weitere Höhlen zu erkunden, aber ein Donnergrollen zwingt uns zum Abbruch.

Cala Sisine
Manchmal frage ich mich, wofür es auf Sardinien überhaupt Verkehrsschilder gibt. Es hält sich doch sowieso niemand an irgendetwas. Man könnte sie doch einfach weglassen. Es würde sich im Verkehr nichts verändern. Verkehrsregeln scheinen nur eine freundliche Behördenempfehlung zu sein. Meine Fahrdevise heißt sich vorausschauend, wachsam und defensiv zu verhalten. Ein anderes Thema sind die ausländischen Motorradfahrer ( also auch viele Deutsche! ). Zu deren Fahrweise möchte ich mich nicht weiter äußern. Manchmal unfassbar und man kann oft nur noch den Kopf schütteln.
Nach einer Nacht auf dem schönen Campingplatz mit dem unaussprechlichen Namen Iscrixedda, geht es zur nächsten Offroad Tour zur Bucht Cala Sisine.



Über Baunei schlängelt sich die Piste Kurve um Kurve auf ein Hochplateau. Irgendwann endet der Teer und geht in Schotter über. Und irgendwann ist dann auch für PKWs Schluss und es schlägt die Stunde der Offroader. Durch ein atemberaubendes Flussbett mit hohen Felswänden geht es wieder tiefer Richtung Meer. In die Cala Sisine. Die letzten Meter muss man zu Fuß zurücklegen, um an den von Felswänden umrahmten Kieselstrand mit traumhaften Wasser zu gelangen.



Zurück auf der Hochebene Golgo di Baunei übernachten wir für 20 € am Rifugio Cooperativa Goloritzè. Ganz in der Nähe liegt auch der Wanderweg zur Gala Goloritze, eine der schönsten Buchten in Sardinien. Siehe auch meinen Bericht: Beach-Hopping mit dem Pickup-Camper auf Sardinien








Costa Rei
Das Wetter zieht sich zu. Im Süden soll es besser sein und wir entscheiden uns für die Costa Rei. Eine Gegend, bekannt durch ihre schönen Strände. Leider gibt es hier keinen freien Campingplatz mehr. Nach dem dritten vollen Campingplatz geben wir auf und fahren in eine andere Region.
So langsam frage ich mich wohin der ganze Vanlife Camper und Wohnmobil Boom noch hinführen soll? Muss man jetzt auch in der Nachsaison seine Camps vorreservieren?
Vor ein paar Jahren noch war auf Sardinien Mitte September die Saison zu Ende und man hatte manchmal Schwierigkeiten offene Campingplätze und Restaurants zu finden. Freistehen war kein Problem. Heute wird so etwas teuer geahndet und wir haben mitbekommen wie die Polizei gezielt nach Camper gesucht haben.
Unser gut gehüteter Lieblingsplatz ist mittlerweile bei Park4night eingestellt. Danke dafür… :-( Keine schöne Entwicklung, aber aufgrund der Massen nun mal nicht zu ändern. In anderen Ländern ist die Lage noch verrückter. Ich kenne erste Camper, die ihr Hobby aufgeben, weil es keinen Spaß mehr macht.
Die große Freiheit gibt es (in Europa) fast nur noch in der Werbung.
Wir finden nach 3 Anläufen den Campingplatz Torre Salinas als Alternative. Nicht ganz so schön, aber alle Angestellten superfreundlich und mit einem riesigen Strand und top sauberen Sanitäranlagen.

Kaktus vs. Außenspiegel

Beim Offroad-Pisten fahren, habe ich es diesmal etwas übertrieben. Der Weg wird enger und enger. Rechts und links Kakteen. So eng, dass ich nicht mal mehr die Fahrzeugtüren auf bekomme, um meinen abgerissenen Außenspiegel zu retten. Da werde ich wohl kurzfristig etwas mehr Geld investieren müssen, um offroadtaugliche Spiegel zu bekommen.

Ich dachte immer, Kakteen sind flexibel. Sind sie aber nicht.



Westküste

Wir wechseln die Küstenseite und fahren an die Mari Ermi. Den bekannten Reiskornstrand.


Letztlich sind die Stellplätze dort nur mehrere Wiesen mit rudimentären Sanitäranlagen. Wenn wir auf Sardinien sind, gehört es aber zu unserem Pflichtprogramm. Denn die Wiesen liegen unmittelbar am Meer.


Aber auch die sind jetzt leider kein Geheimtipp mehr. Sonst waren wir im September hier fast alleine. Heute müssen wir den Platz mit vielen Wohnmobilen teilen. Danke Park4night! Wir haben Glück und ergattern trotzdem einen schönen Platz in erster Reihe am Meer.

TIPP: Freitags bis Sonntag sollte man diesen Platz meiden. Dann kommen die einheimischen Sarden mit ihren Wohnmobilen für einen Wochenendausflug. Dann wird es laut und hektisch. Sonntag Abend ist das Spektakel wieder vorbei und es kehrt Ruhe ein.

Der bekannte Reiskornstrand ist naturbelassen und in diesem Bereich mittlerweile von Seegras überhäuft. Das mindert etwas seine Attraktivität.
Alghero
Wir verbringen wie bei jeder Reise nach Sardinien eine Nacht in Alghero. Der schöne Campingplatz Laguna blue liegt herrlich an einem See gelegen und Algheros Altstadt gehört für mich zu der schönsten Stadt auf Sardinien.



La Maddalena
Mit einer kleinen Fähre setzen wir von Palau nach La Maddalena über. Hier findet man die schönsten Strände Sardiniens, wahrscheinlich des ganzen Mittelmeeres. Die meisten werden mit Booten angefahren. Aber auch hier gilt: Wo es am schönsten ist, ist auch am meisten los. So kommt es, dass manche Strände aus Naturschutzgründen gesperrt wurden.
Der La-Maddalena-Archipel (Arcipelago di La Maddalena) ist eine italienische Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer vor der Nordostküste Sardiniens. Er besteht aus etwa 62 Inseln, davon sieben größeren Inseln (La Maddalena, Caprera, Santo Stefano, Spargi, Budelli, Santa Maria und Razzoli) sowie zahlreichen kleinen Inseln, und gehört zur historischen Region Gallura.
Quelle Wikipedia
Tipp: Nicht die schönste Bucht aus dem Reiseführer oder von Instagram ansteuern. Die zweitschönste tut es auch. Oder eine Bucht suchen, die gar nicht im Reiseführer steht. Auf Sardinien gibt es viel zu entdecken!




In der ersten Nacht haben wir Sturm mit Windstärke 7. Das Meer tobt und man kann sich kaum auf den Beinen halten. Die Autotüren lassen sich nur mit großer Anstrengung öffnen.

Hier zeigt sich wieder der Vorteil einer Alkovenkabine. Nachts um 3 Uhr müssen ein Mercedes mit Dachzelt und ein Hubdach Defender sprichwörtlich „die Zelte abbrechen“. Es ist eine schaukelige und laute Nacht auf dem Felsplateau über dem Meer, aber am Ende doch sicher. Schließlich kann ja von oben kein Baum auf uns herunterfallen.







Und jeden Abend fantastische Sonnenuntergänge.




Wir verbringen ein paar schöne Tage auf der kleinen Insel mit ihren herrlichen Sandstränden, bevor wir uns langsam auf den Rückweg machen.
Mit der kleinen Fähre geht es zuerst von La Maddalena nach Palau und am Abend mit der neuen Mobyline Fantasy über Nacht von Olbia nach Livorno.



Lago Maggiore
Damit die Rückfahrt nicht zu anstrengend und stressig wird, machen wir noch einen Zwischenstopp am Lago Maggiore. Wie immer am Camping Riviera in Canobbio, kurz vor der Schweizer Grenze. Auch dieser Platz war Nachmittags ausgebucht. Es lohnt sich ein Bummel durch die wunderschöne Altstadt und es gibt für uns eine letzte, echte italienische Pizza für dieses Jahr.







Equisheim
Am nächsten Tag machen wir noch einen Abstecher ins Elsass nach Equisheim. Kurz hinter dem Grenzübertritt aus der Schweiz nach Deutschland biegen wir noch einmal Richtung Frankreich ab.
Ein Winzerdorf wie aus dem Mittelalter. Wenn man einmal in der Nähe ist, sollte man sich einen Besuch dieses Dorfes nicht entgehen lassen. Und natürlich den Weinvorrat aufstocken. Direkt vor dem Dorf gibt es einen großen Wohnmobilstellplatz.







Jetzt sind es nur noch wenige Stunden Fahrt bis in die vertraute Heimat und die Planung für die nächste Reise kann beginnen.
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Fast alle im Bericht genannten Ziele, sind wir schon öfters angefahren und haben darüber berichtet. Weitere Berichte, Tipps und Infos über unsere Lieblingsinsel findet ihr hier: