Roadtrip to Italy 2021

am

Im September unternehmen wir noch einmal eine ähnliche Runde durch Italien wie wir sie in 2020 gefahren sind. (Bericht und Film siehe hier) Erst einmal ein paar Tage durch Österreich, dann über den Felbertauertunnel Richtung Venedig. Weiter querfeldein durch die Toskana an die Westküste Italiens. Und dann wieder nordwärts über den Lago Maggiore in die Heimat. So lassen wir uns 14 Tage gemütlich treiben. Wie immer sei der Hinweis gegeben, das der Bericht keinen Reiseführer ersetzten soll. Er dient lediglich als „Appetizer“ und beschreibt Örtlichkeiten die uns besonders gut gefallen haben. Es bietet sich an die Orte aus der Italien Reise 2020 mit der von 2021 zu kombinieren, da es sich im Prinzip um den gleichen Ablauf und Regionen handelt. So erhält man eine spannende Rundreise mit hohem Erlebnisfaktor.

Österreich

Zuerst wollen wir die Region des Bergdoktors erkunden. Elmau, Scheffau, Söll und Going sind durch die Fernsehsendung im ZDF berühmt geworden. Und das mit Recht. In einer traumhaften Kulisse in der Region des Wilden Kaisers behandelt Dr. Gruber alias Hans Sigl seine Patienten. Und Millionen Menschen nehmen am Bildschirm teil. Fast schon ein unerklärbares Phänomen. Und diese traumhaften Plätze wollen wir besuchen.

Die Region ist allerdings nicht auf Wohnmobile und Camper eingestellt. Es gibt kaum Plätze wo man ortsnah mit seinem Mobil übernachten kann. Und ein bisschen verstehe ich es auch. Die Region verfügt über tausende Hotel- und Ferienzimmer. Die müssen natürlich auch belegt sein. Davon lebt die Region seit Jahrzehnten. Lange vor der Invasion der Vans, Wohnmobile und Wohnkabinen. Deshalb wundert es mich nicht so ganz, dass man für die Womofahrer wenig Infrastruktur bietet. Und nach Wildcampern wird Ausschau gehalten. Das haben wir an einigen Stellen gesehen und erlebt. Es ist unfassbar, wieviel Fahrzeuge sich täglich durch das Tal Richtung Italien und Kroatien quälen. Selbst in der Nebensaison. Diese Strecke ist „Pickerl“ frei, wenn man von Richtung München kommt. Vielleicht ist das auch mit ein Grund. Und die Entfernung Richtung Venedig ist nur etwas über 300 km! Aber die sollte man nicht unterschätzen. Kurve um Kurve schlängeln sich die Pässe durch die Alpen. Was am Anfang noch Spaß macht, wird dann auch schnell nervig. Vielleicht wäre die Strecke über den Brenner doch die Schnellere gewesen, obwohl sie wesentlich länger ist. Aber jetzt steuern wir erst mal einen nigelnagelneuen Stellplatz an: Mit herrlichem Ausblick auf den wilden Kaiser und topsauberen Sanitäranlagen. Hier haben wir uns ab der ersten Minute wohl gefühlt und das Essen ist sehr zu empfehlen.

TIPP Nr.1

Petra & Mike WEBER

Dorf 33
A-6351 Scheffau am Wilden Kaiser
Tel.: +43-5358-8398
Mail: info[at]bikerranch.at

Der Stellplatz ist so neu, dass er auf der Satellitenkarte noch nicht zu sehen ist.

Hier hätte man auch den ganzen Urlaub bleiben können. Ein Stellplatz in traumhafter Kulisse. Und die Region bietet so viele Ausflugsmöglichkeiten, dass 14 Tage nicht reichen würden. Wir bleiben leider nur ein paar Tage. Aber wir kommen wieder!

Hier kann man bei bestem Wetter die letzten Sonnenstrahlen im Herbst genießen.

Abendstimmung am Stellplatz.

TIPP:

Die Drehorte des Bergdoktors liegen verstreut in der Region. Diese kann man teilweise auch von innen besichtigen.

Eine schöne Übersicht dazu erhält der Interessierte beim Tourismusverband.

Man wundert sich dann wie der Fernsehzuschauer „hinters Licht“ geführt wird: Da wo eigentlich im Film eine Gaststube ist, findet man im wahren Leben ein normales Wohnhaus. Und die Innenaufnahmen im Gasthaus finden im Föhrenhof in Auwald / Ellmau statt. Und so stößt man auf manche Ungereimtheiten zwischen Film und echtem Leben. Wer ein Fahrrad mit hat, kann die Orte in einer schönen Runde auch abfahren. Das Bergdoktorhaus war wegen Dreharbeiten leider nicht zu besuchen.

Going

Going

Going

Going

Dorfkirche „Zum heiligen Kreuz“ Going

Dr. Gruber hat anscheinend Urlaub . Denn sein Mobil stand unberührt in Going.

Die Bergdoktorpraxis liegt am Rand von Ellmau.

TIPP 3:

Unweit unseres Stellpatz liegt der Hintersteiner See. Optimal für eine kleine Rundwanderung in herrlicher Bergkulisse. Auch für ungeübte. Aber den Gedanken hier mit seinem Mobil zu nächtigen, sollte man schnell wieder verwerfen. Es wird kontrolliert.

Rechter Hand vom See befindet sich eine Badewiese und ein großer gebührenpflichtiger Parkplatz. Wir sind einmal gegen den Urzeigersinn am See entlang gelaufen. Es bieten sich immer wieder tolle Panoramen.

Hintersteiner See – hier läuft man in herrlicher Kulisse am See entlang

Ungewöhnliche Tierwelt am Hintersteiner See. (Am Goingstätthof)

FAZIT:

Die Region um dem Wilden Kaiser ist der Hammer. Hier wären wir gerne noch geblieben aber unser Ziel ist ja Italien. Wir werden wiederkommen!

Italien:

Wir fahren über den Felbertauern stundenlang aber entspannt durch die wunderschöne Bergwelt Richtung Italien. Ziel ist ein Campingplatz an der Lagune vor Venedig, der uns im letzten Jahr ganz gut gefallen hat und in unmittelbarer Nähe zum bekannten Platz „Marina di Venezia“ liegt.

(Camping Ca´Savio Beschreibung und Bilder im Bericht Roadtrip to Italy 2020).

Allerdings spielt das Wetter nicht so richtig mit und der Campingplatz ist noch recht gut gefüllt. Und Venedig haben wir schon im letzten Jahr gesehen. Und so fahren wir nach zwei Nächten schon weiter Richtung Landesinnere. Im Regen.

Wir finden den Campingplatz „Luxor Chianti Glamping Village“ . (Weiterleitung zu Google Maps) . Ein schöner ruhiger Platz in abgeschiedener Lage, der über einen unbefestigten, staubigen Weg zu erreichen ist. Wenn man die Begriffe „Glamping“ und“ Luxor“ im Namen weglässt, dann passt es. Die Bezeichnung halte ich für etwas übertrieben. Aber ein Platz der uns sehr gut gefallen hat. Eine schöner, ruhiger Standort für Wanderungen im nahen Umfeld und für Ausflüge in die Städte Siena und Florenz.

Wir gehören zu den letzten Gästen im Jahr. Herrliche Ruhe am terrassenförmig angelegten Campingplatz.

Ab dann meint es auch die Sonne wieder gut mit uns.

Das Restaurant am Platz ist sehr zu empfehlen.

Auf dem Campingplatz sind auch viele Picknickplätze integriert, die anscheinend auch von den Wanderern in der Region genutzt werden.

TIPP4 : Siena

Eine Stadt die man nicht verpassen sollte. Wie in allen größeren Städten stellt sich zuerst die Frage: Wohin mit seinem Mobil? Wir steuern ein paar Parkplätze an, aber wir sind anscheinend schon zu spät, obwohl wir für unsere Verhältnisse recht früh unterwegs sind: Alle geeigneten Parkplätze sind belegt. Ich habe mir vorher schon Plan B überlegt: Es gibt einen Bus und Womo Stellplatz von dem man dann fußläufig bzw. einen Teil über Rolltreppen in die Innenstadt gelangt. Zwangsweise muss man allerdings ein 24 Stunden Ticket buchen. Das heißt wir könnten auch dort übernachten. Aber so schön ist der Platz dann doch nicht.

Area Sosta Camper (Weiterleitung zu Google Maps)

Parking Il Fagiolone-50, Str. di Pescaia, 42, 53100 Siena SI, Italien

Links sieht man die Busse und Womos parken. Dann geht man die „Strada Esterna di Fontebranda“ entlang in Richtung Innenstadt. Es gibt auch regelmäßig fahrende Kleinbusse.

Dann muss man etwas aufpassen: Kurz nach einem Parkhaus geht es rechts rein zu einem Rolltreppen System. Hier wird man dann ganz bequem die Steigungen zur Innenstadt „gefahren“

Risalita meccanica ( Weiterleitung zu Google Maps)

Natürlich kann man auch bergauf zu Fuß gehen. Aber mit dem Rolltreppen System ist es wesentlich einfacher.

Und dann schlendert man so bergauf durch die Gassen und plötzlich steht man davor:

TIPP: Die Kathedrale von Siena ( Duomo di Siena)

Eine lange Schlange vor dem gegenüberliegenden Ticketschalter schreckt erst mal ab, geht dann aber doch ganz zügig. Die Zeit muss man investieren und sich unbedingt die Kathedrale von innen anschauen. Eines der schönsten Kirchenbauwerke die ich kenne. Ein Bauwerk was einen sprachlos macht. Pfiffige Besucher buchen vorab im Internet ein Ticket. Es gibt verschiedene Ticketkombis für die einzelnen Gebäudekomplexe und Museen. Wir begnügen uns aus Zeitmangel mit der Kathedrale.

Weitere Informationen zum Bauwerk und Geschichte findet man hier: Wikipedia

Eine Kathedrale die einen sprachlos macht. Eines der schönsten Kirchenbauwerke die ich kenne. Hier und in den angrenzenden Gebäudeteilen können Interessierte den ganzen Tag verbringen.

Schlendert man von der Kathedrale aus bergabwärts, gelangt am über eine große Treppe auf den „Piazza del Campo“

Ein Brunnen am Piazza del Campoi

TIPP:

Das obere Foto wurde von einem Mini Balkon aufgenommen. Kauft man in dem darunter liegenden Geschäft etwas zu Essen, gelangt man über eine abenteuerliche Wendeltreppe und eine Fensterluke auf eine Art Balkon und kann hier sein Essen verspeisen. Von der ersten Etage aus lässt sich dann herrlich das Treiben auf dem „Piazza del Campo“ beobachten.

Oben links im Bild sieht man 2 Personen auf dem schmalen Balkon. Hier kann man auf einem Holzbänkchen sitzen und das Treiben am Piazza beobachten.

Was hier sonst so los ist, kann man auf dem Video auf YouTube von Pietra Pecco nur erahnen: Zweimal im Jahr (2 . Juli und 16. August) findet hier seit dem Mittelalter das härteste Pferderennen der Welt statt. Das „Palio die Siena“. 50-60.000 Menschen quetschen sich auf den Platz um das 2 Minuten Spektakel zu sehen. Tradition oder Wahnsinn?

Tradition oder Wahnsinn? Wenn man sich das Video bis zum Schluss anschaut wundert man sich das nicht mehr passiert.

Sucht man dann einen ruhigen Gegenpol, findet man auf dem Fußweg zum Auto noch einen Wasserspeicher der heute noch verschiedene Stadtteile in Siena versorgt. Ein historischer Brunnen mit gotischen Bögen aus dem 13. Jahrhundert. Nichts besonderes, aber eine besondere Stimmung und ein schönes Fotomotiv. (Fontebranda Weiterleitung zu Google Maps)

Fazit:

Man könnte noch Tage in Siena verbringen um alle Sehenswürdigkeiten der Altstadt zu besichtigen. Deshalb wäre es doch keine schlechte Idee eine Nacht auf dem Womo Parkplatz zu verbringen und seine bezahlten 24 Stunden Parkgebühren auszunutzen.

Westküste

Weiter geht es zu einem Stellplatz an die Westküste. Den Platz haben wir im letzten Jahr gefunden und er hat uns besonders gut gefallen. Weit und breit wenig Infrastruktur. Das letzte noch offene Restaurant hat die Saison beendet und die Strandbuden sind zu… Man hat den Strand und Stellplatz fast für sich alleine. Herrlich!

Camping Parking Area “ La Pineta“

Eine Beschreibung des Stellplatz gibt es im Artikel “ Road trip to Italy 2020″

Die Tage werden kürzer und schon früh am Nachmittag ziehen die Bäume lange Schatten.

Der lange naturbelassene Strand lädt zu langen Spaziergängen ein und das Wasser ist im Herbst auch noch schön warm.

Leider kommen aber auch die Obst , Käse und Wurstverkäufer mit ihren Verkaufsfahrzeugen nicht mehr. Nach einigen Tagen geht unser Vorrat zu neige. Damit wir nicht mit dem Auto los müssen, leiht der Campingplatz Besitzer uns sein Fahrzeug. Ein Suzuki SJ410. So wie ich ihn vor vielen Jahren einmal selbst besessen habe. Sogar in dieser Farbe!

Da kommen Erinnerungen hoch. Irgendwann Anfang der 90iger habe ich einmal genau so einen 410er besessen. Hier bei einem Geländewagentrial des DMV .

Das hat Spaß gemacht. Eine Einkaufstour mit einer Suzi. Wie vor 30 Jahren. Nostalgie pur.

Der Einkauf hat sich gelohnt. Im nahegelegenen kleinen Ort Pescia Romana gibt es ein Fischgeschäft und einen Supermarkt.

TIPP: Pitigliano

Ein kleiner aber feiner Ort, der seinen Ursprung schon im Mittelalter hat. Spektakulär auf 300m hohen Tuffsteinfelsen gebaut, sieht man die tolle Kulisse wenn man aus dem Süden anreist. Rechter Hand liegt die Neustadt. Da muss man letztlich auch parken und geht dann zu Fuß in die wunderschöne Altstadt (linksseitig der SP4). Wir parken in der Nähe des Fußballplatzes. Die Parkplätze sind gut beschildert. In der Altstadt gibt es in den engen Gassen keine Parkmöglichkeit.

Diese Hammerkulisse sieht man vom gegenüberliegenden Berg

Wir bummeln durch die engen Gassen und können uns gar nicht satt sehen. Die Kameras glühen. So stellt man sich Italien vor. Ein Bilderbuchort.

TIPP : Etruskische Hohlwege

Unweit des wunderschönen Ortes gibt es eine Besonderheit. In einem WDR Bericht habe ich zum ersten Mal von den etruskischen Hohlwegen gehört. ( Vie Cave / Straße der Höhlen). Man hat (also die Etrusker) vor 2500 Jahren Wege in den Tuffstein geschlagen. Bis heute ist die der Sinn dieser Straßen nicht so richtig geklärt. Waren es einfache Verbindungswege der Orte? Aber warum hat man dann solch einen extremen Aufwand betrieben? Handelswege? Sind Sie als eine Art Kanalisation gebaut worden? Oder Pilgerwege? Kultstätten? Wir schauen uns die „Cava di Fratenui“ an.

Wir starten unseren Weg hier: (Weiterleitung Google Maps)

Strada Provinciale Pian della Madonna, 269, 58017 Pitigliano GR, Italien

Wir parken in der scharfen Rechtskurve an der SP 46 (Via Cava di San Giuseppe) und gehen Richtung Necropoli Etrusca. Man kann natürlich auch von der Altstadt von Pitigliano aus hinunter laufen. Man sollte aber die Höhenmeter bei der Hitze nicht unterschätzen. Denn irgendwann muss man ja wieder zurück.

Schon nach ein paar hundert Meter abseits der Straße geht es los.

Man läuft durch die Kanäle mit bis zu 20 m hohen Seitenwänden.

Rechts sieht mann die Wasserrinne und in der MItte des Weges läuft auch eine Rinne. Ich nehme an eine für die Abwässer und eine fürs Trinkwasser. Genau so eine Bauweise habe ich schon einmal in der Felsenstadt Petra in Jordanien gesehen.

In den Wegen ist eine Art Kanalisation gebaut und an den Seiten läuft eine Wasserrinne. An den teils 20 m hohen flanken wachsen Moose und Flechten.. Auch hier können wanderbegeisterte noch Stundenlang gehen. Unterwegs findet man noch Grabstellen. In der ganzen Region findet man Hinweise und Gräber (Nekropole) der Etrusker. Kulturbegeisterte werden ihre Freude haben. Wir drehen nach einer Weile wieder um denn wir wollen noch weiter. Eine tolle Erfahrung einmal durch diese Wege gelaufen zu sein.

Weiter geht es Richtung Toskana. Unterwegs findet man immer wieder imposante Bergdörfer. Jedes von Ihnen sicherlich sehenswert. Leider fehlt die Zeit.

Die Toskana mit ihrer typischen Hügellandschaft.

TIPP: Die Region im Val d´ Orica lädt zum Cruisen ein. Hier lohnt es sich einfach mal querfeldein über Landstraßen durch die Region zu cruisen. Farmhäuser, Agritourismus und Weinhöfe laden zum verweilen und shoppen ein.

Das Farmhouse Poggio Covili – Wohl der meist fotografierte Ort in der Toskana. Hier geht es zu wie am Kölner Hauptbahnhof. Ein Hotspot für Influencer. Leider war für eine Übernachtung niemand zu erreichen.

So stellt man sich die Toskana vor…..

Aus einer Facebook Gruppe habe ich einen Tipp für einen Campingplatz in der Region Maremma bekommen. Es ist trotz später Nachsaison nur noch ein kleiner, dunkler Stellplatz frei! Neben uns schnarcht ein Italiener, vor uns unterhalten sich lautstark zwei Frauen über ihre Eheprobleme und hinter uns spielen zwei Kinder Nachjagen. Eingekesselt verharren wir dort eine Nacht, um am nächsten morgen schnell wieder auf zu brechen.

Um dann wiederum ein Highlight an Stellplatz zu enddecken. In absoluter Ruhe mit superfreundlichen Besitzern und top Sanitäranlagen. Zum Strand sind es ein paar Meter zu laufen, ab das tut der Freude keinen Abbruch. Die Cousine der Besitzerin betreibt einen „Supermarkt“ unweit des Platzes. Einen Verkaufsstand mit Früchten und Köstlichkeiten der Region.Hier decken wir uns mit Wein, Käse und Ölen ein. Nach drei Nächten heißt es leider Abschied nehmen und wieder Richtung Norden fahren.

Agricampeggio Oasi

Localita Sant Albinia

57025 Piombino

www.oasi.toscana.it

Wegen der großen Beliebtheit des Stellplatzes sollte man Mittags schon den Platz ansteuern. Dann werden immer einige Plätze frei. Nachmittags anreisen könnte zu spät sein. Wir haben beobachtet wie einige Camper wieder weiterziehen mussten….

Die Parzellen sind groß genug angeordnet. Trotz guter Belegung herrscht hier angenehme Ruhe .

Was braucht man mehr ?

Zum Strand muss man 10 Minuten an einer stark befahrenen Straße entlang laufen, was für uns aber kein Problem darstellt.

TIPP: Zwischenstopp am Lago Maggiore

Damit die Rückreise nicht so lang ausfällt, fahren wir gerne auf der Rückreise aus dem Süden am Lago vorbei. So sind es ab dort dann nur noch 700 km bis in die Heimat. Man hat dann einen halben Tag Zeit durch die Altstadt von Cannobio zu bummeln, zu shoppen und eine letzte echte Italienische Pizza zu genießen, bevor es wieder ins kalte Deutschland geht.

Camping Rivera (Weiterleitung Google Maps)

Ohne Worte. Einfach nur herrlich

Shoppen und Essen in traumhafter Kulisse

Noch befinden wir uns in Italien. Nur noch wenige Meter bis zur Schweizer Grenze: Schon morgen geht es am linken Ufer entlang in die Schweiz und dann in einer Tour nach Hause. Hinten im Tal liegt Ascona und Locarno

Aus der WDR Serie „Wunderschön“ gibt es eine neue Folge mit Judith Rakers über den Lago Maggiore. Dort wird ausgiebig der von uns schon mehrfach besuchte Campingplatz Riviera gezeigt und die Besitzer des Platzes kommen zu Wort. Außerdem viele Ausflugstipps rund um die Region von Cannobio.

Es wird sicher nicht das letzte Mal sein das wir Italien besucht haben. Es gefällt uns immer besser und ein nächstes Ziel wäre die Region um Neapel. Oder Sizilien. Oder Südtirol. Kalabrien soll auch schön sein. Oder wieder nach Sardinien?…

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