Pickup Camper unterwegs

Alle Rechte der Bilder liegen bei Pickup Camper Unterwegs

Roger: Hallo Sebastian und Isabel,

ich beobachte euer Treiben seit einiger Zeit auf eurem Facebook Kanal „Pick-up Camper unterwegs”. Ihr präsentiert dort wunderschöne Bilder von euren Touren und schreibt schon mal Texte zu euren Reisen die sich vom gesamten Einerlei der Gruppen etwas abheben.

Euren letzten Beitrag “ Wo genau ist das” (Text folgt unten im Beitrag ) habe ich zum Anlass genommen, einen eigenen Beitrag über die Thematik zu schreiben. Euer Beitrag hat mir aus der Seele gesprochen.

Aber stellt euch erst einmal bitte vor:

PCU: Wir sind Isabel, Sebastian und gemeinsam mit unserer 4-jährigen Tochter „unterwegs“, so gut dies aktuell überhaupt möglich ist. Als Projektmanagerin und Gesundheitsmanager ist die berufliche Einspannung derzeit herausfordernder als die Einschränkungen im Bereich des touristischen Reisens. Da Dienstreisen hin und wieder dennoch notwendig sind, können wir das Eine mit dem Anderen auch mal verbinden.

Roger: Wer ist bei euch für die schönen Bilder verantwortlich?

PCU: Hinter der Kamera, bzw. der der sie auf das Stativ stellt, steht Sebastian.

 

Roger: Dann ein großes Kompliment, da sind richtig tolle Aufnahmen dabei. Mit welchem Fahrzeug seit seid ihr unterwegs?

PCU: Wir sind mit einem VW Amarok, Baujahr 2013, 2.0 BiTDI mit 132KW/179PS unterwegs. 2018 haben wir den gebraucht zusammen mit der Nordstarkabine gekauft. Der Pick-up war bereits aufgelastet, hat permanenten Allrad und ist für uns derzeit nahezu perfekt ausgestattet.

Roger : Wie lange seit ihr schon mit eurer Nordstar Eco 180 unterwegs und seid ihr zufrieden damit?

PCU: Die kleine Eco180 haben wir nun 3 Jahre. Wir waren vorher mit Dachzelt unterwegs und wollten etwas mehr Wetterschutz und Wintertauglichkeit ohne ein zu großen Fahrzeug zu bewegen.

Roger: Ja, das oft die Beweggründe und die typische Weiterentwicklung des Campinglebens: Nach der Dachzelt-Ära folgt die Wohnkabinenzeit.

Durch die gute Isolierung mit EPS Schaum ist die Eco 180 wintertauglich. Sebastian und Isabel haben durch die Verlegung von weiteren Warmluftschläuchen das Ganze optimiert.

PCU: Wir wollen auf alle Fälle deutlich unter 6 Meter Länge bleiben. Da wir auch die Kabine gebraucht gekauft haben, war die Auswahl nicht all zu groß. Zur Wahl standen neben der Nordstar noch wenige andere Modelle, verfügbar war jedoch als erstes die Eco 180. Im Großen und Ganzen sind wir mit der Kabine zufrieden, auch wenn es für uns noch Detailoptimierungen gab.

Mit der Eco 180 bleibt der Böschungswinkel des Pickups voll erhalten

Hier mal ein paar aktuelle Herstellerinfos zur Nordstar Eco 180
Sandwichpaneele mit 30mm EPS-Schaum Isolierung
Außenhaut aus Stukko-Blech (extrem leicht und stabil)
Truma Varioheat Eco
Lattenroste aus Buchenfederleisten
Brauchwasseranlage mit 60 Liter Frischwassertank
Zwei LED-Leselampen im Alkoven mit USB-Anschluss
LED-Beleuchtung im Kleiderschrank
Vier LED-Leuchten dimmbar im Wohnraum
Vier Edelstahlkurbelstützen (leicht abnehm- und verstaubar)
230V CEE Eingang mit zwei Sicherungsautomaten und FI-Schutzschalter
Victron 15A Automatikladegerät mit Überladungsschutz
2 x 60 AH Gelbatterieanlage Victron
Drei kältebrückenfreie Seitz Fenster
Midi Heki Dachfenster über dem Tisch 700x500mm
Kältebrückenfreie Hartal Eingangstür mit Fenster und Rollo
Thule Omnivent im Gang
LED-Außenleuchte mit Schalter
Zweiflammiger Herd und Spüle, wahlweise mit oder ohne Glasabdeckung
Schränke alle hinterlüftet für optimalen Luftaustausch
Komfortmatratzen 2 x 80 cm
Vollständig hinterlüftete Sitzgruppe
Vollständig unterlüftetes Bett
82 Liter Kühl-Gefrierkombi 12/24V mit verspiegelten Türen
Küchenblock mit zwei Schubladen und einem Besteckkasten
Gasfach mit 2×5 kg Gasflaschen

Und hier einmal ein paar Impressionen vom Innenraum einer Nordstar Eco 180 ( Herstellerbilder)
Bild: Wohnkabinencenter Gevelsberg
Bild; Wohnkabinencenter Gevelsberg
Bild: Wohnkabinencenter Gevelsberg

Roger: Was habt ihr an der Kabine noch optimiert?

PCU: Eine der größten Veränderungen an der Kabine war der Nachrüstung ein verbesserten Warmluftverteilung. Die Kabine war Werk mit einer Truma E2400 Gebläseheizung ausgerüstet, die frei in den Fußraum die warme Luft ausgeblasen hat. Für uns zeigten sich dadurch mehrere Nachteile. Zum einen gab es dadurch in der Kabine sehr große Temperaturunterschiede und zum Anderen, was zukünftig zum größeren Problem geworden wäre ist das umrüstbare Bett im Bereich der Sitzgruppe. Wer im umgebauten Bett liegt, befindet sich nur etwa 40 bis 50cm vor dem Luftaustritt der Heizung. Wenn im Winter auch Nachts die Heizung durchlaufen muss, dann wäre Schlafen dort unmöglich – oder man würde gegrillt werden. Ob das irgendwer von den Erbauern mal ausprobiert hat, wagen wir zu bezweifeln. Über mehrere Monate wurde gemessen, geplant, verworfen und neu geplant. Irgendwann im Sommer bei über 30°C war der perfekte Zeitpunkt gekommen um die Sitzgruppe zu demontieren und mehrere Meter Warmluftschläuche in alle Ecken der Kabine zu verlegen. Im Fußraum wurden drei verstell- und verschließbare Ausströmer installiert, hinter den Sitzbänken gab es Ausströmöffnungen und bis in alle Schränke und den Alkoven wurden die warme Luft geleitet. Der Härtetest erfolgte dann etwa ein halbes Jahr später bei -25°C in Schweden, den die Heizung (im Gegensatz zu einem anderen Teil) mit Bravour gemeistert hat. 

Hier eine Galerie zur Veränderung der Warmluftverteilung:

PCU: Die Umrüstung des zweiteiligen Lattenrosts auf das Froli-System war dagegen nur eine Kleinigkeit, die wir bisher auch nur an zwei Nächten kurz ausprobieren konnten. Aber ein Unterschied war da schon zu spüren.

PCU: Ansonsten wurden bei unserer Kabine noch die Gasflaschen gegen Gastankflaschen mit stabilen Befestigungen getauscht und eine Duo-Control mit Crashsensor verbaut. So können wir auch während der Fahrt die Heizung laufen lassen, was besonders im skandinavischen Winter unerlässlich war damit die Kabine nicht einfriert. Und wir konnten, auch besonders im Winter in Norwegen wichtig, einfach überall an LPG-Tankstellen Gas nachtanken. Die Tankflaschen haben einen Füllstopp bei 80%, so dass die Zapfsäule abschaltet sobald die Flaschen (fast) voll sind.

Roger: Also ist eure Kabine nun wirklich winterfest! Sehr interessant. Da ich meistens im Süden unterwegs bin, habe ich mir um solche Dinge noch keine Gedanken gemacht.

Roger: Was habt ihr sonst noch optimiert?

PCU: Ansonsten wurden noch ein paar andere Kleinigkeiten optimiert. 3D-Mesh unter den Sitzpolstern und um die Matratzen. Eine Wäscheleine im Inneren wurde gespannt. Und den Bleibatterie haben wir durch einen Lithium-Akku ersetzt. 

Roger: Warum bewegt ihr euch so gerne im Norden?

PCU: Das erste Mal gemeinsam im hohen Norden waren wir 2015 auf unserer Hochzeitsreise. Damals noch mit VW Caddy Maxi und Bodenzelt. Über Schweden fuhren wir bis auf die Lofoten. Wir waren begeistert von der Weite, den großen Distanzen, der Einsamkeit und den Naturerlebnissen. 2017 ging es für uns in der Elternzeit 6 Wochen rund um die Ostsee. Noch immer mit dem Caddy, jedoch mit Dachzelt. Über Polen, Litauen, Lettland und Estland ging es mit der Fähre nach Finnland und dann bis „ganz in den Norden“. Irgendwie sind wir dann doch ans Nordkap gekommen, auch wenn das nie das eigentliche Ziel unserer Reise war. 2019 waren wir dann gleich zwei Mal mit Pick-up und Kabine in Norwegen und Schweden. Zunächst ging es im Sommer von Fjordnorwegen ins Fjell nach Schweden. Und dann im Winter gleich nochmal nach Ostnorwegen und auch nach Schweden. Jede Gegend ist einzigartig und auf ihre Weise schön. 2020 war ein verrücktes und eigentlich unplanbares Jahr. Eigentlich wollten wir nach Albanien, bereits im Winter (noch vor Corona) hatten wir eine Fähre von Italien nach Griechenland gebucht und hofften das irgendwie realisieren zu können. Etwas später war Schweden lange Zeit das einzige Land was „bereisbar“ erschein. Also buchten wir noch eine Fähre – mit Flex Ticket. Schlussendlich stornierten wir alle Überfahrten nur wenige Tage vor unserem Urlaub und fuhren auf dem Landweg ins Baltikum. Gefühlt gab es zu der Zeit dort keine Pandemie. Wir konnten 3 „ganz normale Wochen“ verbringen und besuchten Regionen die wir 3 Jahre zuvor nur durchquert hatten.

PCU: Und dieses Jahr? Nun ja, wir haben wieder eine Fähre nach Schweden gebucht. Mal freitags 22:00Uhr. Ziel ist es am Sonntag nördlich des Polarkreis zu sein und möglichst weit weg vom Alltag zu sein. Wo wir im Sommer wirklich sein werden, dass dürfte sich voraussichtlich wieder 3 bis 5 Tage vorher entscheiden.

Roger: Ich frage mich wie ihr immer diese tollen Orte findet. Aber da wären wir an dem Punkt den ich zum Anlass genommen habe euch anzuschreiben.

Hier noch mal euer Text für alle die kein Facebook haben:

„Wo genau ist das?“

Es dürfte die wohl am häufigsten gestellte Frage sein, die sich unter Fotos finden lässt – wenn nicht direkt eine Ortsangabe gemacht wurde.

Wir posten oft einfach nur ein Bild das Regionen abseits der bekannten Touristenrouten zeigen soll. Bilder aus Norwegen vom Geiranger, den Trollstigen und dem Preikestolen kennt jeder. Kann man auf den Trollstigen mitten auf der Straße für 10 Minuten anhalten und in alle Ruhe ein paar Fotos machen? Nein! An den Hot Spots versammeln sich die Touristen. Es ist schön dort! Aber man ist nie allein.

Wir zeigen gern bilden von Orten wo man auch das „allein sein“ genießen kann. Orte die nicht in jedem Touristenführer stehen. Orte die nicht schon zig-Male in verschiedenen Facebook-Gruppen gepostet wurden. Orte die nicht auf unzähligen Blogs beschrieben werden.

Wir zeigen Bilder von Orten die gefunden werden wollen!

Verraten wir diese Orte so einfach? Nein! Dann würden sie ihren Reiz verlieren. Man müsste vor Ort nicht mehr nach ihnen suchen. Man müsste nicht mehr Recherchieren. Und man könnte sich nicht mehr freuen wenn man einen tollen Platz ganz abseits vom Tourismus erst auf der Landkarte und später vor Ort oder ganz durch Zufall gefunden hat.

Wir haben inzwischen komplett Norwegen und Schweden in mehreren Kartensätzen. Jede kleinste Straße ist dort vermerkt, mit Details die so übersichtlich auf keine Bildschirm darstellbar wären. Auf der Übersichtskarte kleben inzwischen dutzende Marker von Zielen die für uns einen Besuch wert erscheinen. Gehört diese Recherche nicht zum größten Teil der Reise dazu? Der Vorfreude auf die Reise? Ja, Recherche kostet Zeit. Sogar viel Zeit wenn es Orte sind zu denen es absolut keine weiteren Informationen außer dem Land gibt. Der Platz direkt am Strand (übrigens legal auf einer offiziellen Straße zu erreichen) war nicht in ein paar Minuten gefunden. Das waren mehrere Abende mit verschiedenen Karten sowie Google Maps und Earth. 

Als wir die Koordinaten hatten war die Vorfreude auf den Urlaub umso größer. Und vor Ort wurden wir nicht enttäuscht. Hätten wir die Daten direkt irgendwo abrufen können, wäre entweder der Weg schon längst gesperrt weil er zu oft befahren wird. Oder, es wäre einfach nur das „Abarbeiten“ eines Ziel auf der Bucket List wie es auch für Pauschalreisen oft üblich ist.  Und dann gibt es noch die Zufallsfunde vor Ort. Ein kleines Hinweisschild das Neugierig macht, eine Straße die Interessant aussieht oder ein Tipp von einem Einheimischen. Und schon ist man da, an einem ganz reizvollen Ort den nur die wenigsten Touristen anfahren. Muss man diese „geheimnisvollen“ Orte direkt verraten? Nein! Manchmal kann man mit einem Bild auch einfach Neugierig machen und vielleicht etwas Inspirieren selbst die Augen offen zu halten und Neues zu suchen.

Unsere Reisen sind dabei nie durchgeplant. Wir wissen wann wir an einem Fährterminal sein müssen, mehr aber auch nicht. Unterwegs wird nur für den nächsten Tag geplant – je nach Lust, Laune und Wetter. Und dann findet sich meist ein schönes Ziel, egal ob spontan oder eines vom „Merkzettel“.

Nein, unsere Meinung muss natürlich nicht jeder teilen. Aber Koordinaten oder exakte Ortsbezeichnungen gibt es deshalb trotzdem nicht zu jedem „ruhigen Ort“

Roger: Ja, das waren die Zeilen aus eurem Facebook Eintrag, die mich inspiriert haben den Artikel „Wo ist das“ zu schreiben, der auch in der August Ausgabe 21 im Pickup Camper Magazin erschienen ist. Und ich habe gemerkt: Das Thema polarisiert! Ich bin da auch immer hin und hergerissen. Auf der einen Seite freue ich mich über jeden Tipp um den Urlaub zu einen unvergessenen Erlebnis zu machen, auf der anderen Seite sehe ich die Problematik genau wie Ihr. Aus einem Geheimtipp wird ein Hotspot und dann ist es bis zur Sperrung nicht mehr weit.

Gab es da Reaktionen auf euren Beitrag?

PCU: Es gab viel Zustimmung. Aber es gab auch einige Reaktionen – wir vermuten von ehemaligen Pauschaltouristen – die am liebsten jede Information zu den einsamsten Plätzen auf dem Silbertablett serviert haben wollten. Aber sowas gibt es bei uns nicht. Wir machen vielleicht manche Sachen schmackhaft, vielleicht kommt da bei dem ein oder anderen Foto bei manchen auch etwas Neid auf, aber viele Plätze die wir ansteuern, wollen einfach „entdeckt werden“. Wenn wir die verraten würden, dann hätten die ganz schnell ihren Reiz verloren. 

Roger: Camping ist ein Trend der im Moment explodiert. Auf der einen Seite freue ich mich, da ich ja auch in der Branche arbeite und mein Blog zur Zeit auf großes Interesse stößt. Auf der anderen Seite bekomme ich etwas Panik, wenn ich bedenke was in den nächsten Monaten auf den Stellplätzen und Campinganlagen los sein wird, wenn  Corona wieder das Reisen zulässt.

Wie plant ihr eure Reise vorab. Mit welchem Programm?

PCM: So richtig geplant wird bei uns eigentlich gar nichts. Wir haben unsere festen Urlaubstermine und buchen häufig eine Fähre. Gern auch mal direkt Freitag nach der Arbeit. Da ist man schnell dem Alltag entflohen.

Roger: Das kenn ich, genau so machen wir es auch oft. Freitags schon die ersten Kilometer….

PCU: Alles andere unterwegs passiert spontan. Wir haben eine sehr umfangreiche Karte in Google Maps in der wir Punkte markiert haben die wir gern besuchen oder anschauen würden. Da sind Wasserfälle, Wanderungen auf Berge oder abgelegene Seen markiert.

Roger: Da muss ich ein bisschen schmunzeln, das kommt mehr sehr bekannt vor. Meine Google Maps Karte umfasst mittlerweile ein paar tausend interessante Punkte. Wie du schon erwähntest: Wasserfälle, Höhlen, schöne Stellplätze usw. Ich könnte heute in alle Himmelsrichtungen losziehen und hätte hunderte Punkte die mich interessieren und die ich ansteuern könnte. Wenn´s dann losgeht übertrage ich die Punkte nach Locus Maps Pro damit ich die dann auch Offline zu Verfügung habe.

PCU: Wir versuchen dann meist nach der Wetterprognose zu navigieren. Ist in der Region wo wir sind für die nächsten Tag schlechtes Wetter gemeldet, dann legen wir einen Fahrtag ein und sind hoffentlich wieder in einem Gebiet mit mehr Sonnenschein. Und dann schauen wir was wir dort machen oder anschauen können. 

Roger: Und wie navigiert ihr unterwegs?

PCU: Wir navigieren sehr viel mit klassischen Landkarten. So haben wir sowohl eine gute Übersicht über ein großes Gebiet, aber dennoch Details bis hin zum Zustand einzelner Streckenabschnitte und sehen sofort was Schotterpisten sind oder wo Maut fällig wird. Diese Informationen digital abzurufen ist uns (derzeit noch) zu umständlich.

Roger: Wie habt Ihr das Toilettenproblem gelöst wenn ihr autark steht?

PCU: Wir haben eine kleine portable Toilette von Dometic an Bord. Die wird bei uns gut genutzt. Bei intensiver Benutzung kommen wir damit etwa 2 bis 3 Tage hin. Für uns passt das gut. Nach dieser Zeit muss eh meist mal wieder was einkaufen und findet auf dem Weg immer eine Möglichkeit zum Entleeren

.

PCU: Über Himmelfahrt waren wir dieses Jahr in Albanien. Eigentlich war eine Reise dorthin bereits im vergangenen Sommer geplant. Corona bedingt planten wir dann kurzfristig um und sind ins Baltikum gefahren. Anfang Mai gab es dann die gute Meldung vom RKI  und Albanien war nicht mehr als Risikogebiet gelistet. Freitag Mittag wurde die Meldung veröffentlicht, direkt im Anschluss wurde gepackt und in der Nacht zu Samstag sind wir losgefahren. Alle Länder im auf dem Weg dorthin im Transit, waren wir Sonntag, kurz nach Mitternacht, in Albanien. Gefühlt waren wir in einer anderen Welt. Nicht nur dass wir eine Woche das Thema Corona nahezu komplett aus den Köpfen hatten, auch war das Land in vielerlei anderer Hinsicht für uns extrem Gegensätzlich. Eselskarren die von neuesten Porsche überholt wurden. 5-Sterne-Hotels die Mitten zwischen riesigen Müllbergen standen. Und Landschaftlich hat das Land von tollen Küstenregionen bis hin zu hohen Bergen sehr viel zu bieten. Wir waren sicher nicht das letzte Mal dort. 

Nun steht noch eine kleine weitere Optimierung unserer Kabine an. Und dann wollen wir im Juli für 3 Wochen wegfahren.  

Roger: Dann danke ich euch für die tollen Bilder und offenen Worte. Ich wünsche euch dann eine schöne Zeit und weiterhin so tolle Erlebnisse mit eurer Nordstar Kabine.

Wer den Beiden auf ihren spannenden Reisen folgen möchte findet sie auf Facebook unter:

pickupcamperunterwegs

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